Rückblick Wirtschaftsforum Oberschwaben

Wirtschaftsforum Oberschwaben

Das Wirtschaftsforum Oberschwaben ist eine neue gemeinsame Veranstaltungsreihe der Schwäbisch Media Akademie und des Instituts für Weiterbildung, Wissens- und Technologietransfer (IWT) der dualen Hochschule. Die monatlich stattfindenden Vorträge haben das Ziel Interessierten Impulse und neue Sichtweisen zu wirtschaftlichen Themen zu geben.

 

20.04.17: "Messe-Beteiligung erfolgreich planen und durchführen"

Auch in Zeiten des E-Commerce spielen Messen im betrieblichen Alltag weiterhin eine große Rolle. Was neben dem Messebudget noch entscheidend ist für den erfolgreichen Messeauftritt und wie Sie Ihren Ausstellererfolg verbessern können, konnten die Teilnehmer des Wirtschaftsforum Oberschwaben im April erfahren. Herr Prof. Dr. Thomas Bauer, Studiengangsleiter im Studiengang Messe-, Kongress- und Eventmanagement an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Ravensburg, ist ein echter Experte im Bereich Messe und gab den Anwesenden einen interessanten und umfangreichen Einblick. Themen waren unter anderem Messebau, Prozessgestaltung vor, während und nach der Messe sowie die Auswahl der releveanten Messen.

Vortrag Herr Prof. Dr. Bauer

 

16.02.17: "Syrische Flüchtlinge in Deutschland: Arbeitsplatzperspektive und Arbeitskräftepotenzial"

Seit 2015 sind mehrere Hunderttausende aus dem Bürgerkriegsland Syrien nach Deutschland geflohen. Ein Teil dieser Menschen wird dauerhaft in Deutschland bleiben. Im Rahmen umfangreicher qualitativer Forschungen hat Prof. Dr. Conny Mayer-Bonde mit Studierenden der DHBW Ravensburg über 100 Interviews mit syrischen Flüchtlingen geführt. Untersucht wurde dabei die Frage, welche Chancen der deutsche Arbeitsmarkt, vor allem Dienstleistungsbranchen wie Hotellerie und Gastronomie und Freizeitwirtschaft, für Flüchtlinge bietet.

Vortrag Frau Prof. Dr. Mayer-Bonde

20.10.16: "Why do business negotiations fail?" (using the example of America-Germany and Germany-China)

Due to globalization of markets, more and more German, American and Chinese companies co-operate with each other. The U.S.-American market is the largest and technologically strongest in the world, the Chinese economy continues to grow at an astonishing rate and Germany is the largest European market. Vast sums of money have been invested by German, American and Chinese companies in collaborative agreements. The diversity in culture between Germany, America and China often means that achieving a common perception of business objectives is a challenge. This event sought to highlight where significant differences in cultural perception lie, between German managers and their American and Chinese counterparts respectively, and how these differences impact on the level of conflict in American-German and Chinese-German business cooperation. Importantly, the speakers (Prof. Dr. Karin Reinhard, DHBW Ravensburg and Prof. Dr. Paul Fadil, University of North Florida) did discuss how conflicts in German-U.S.-American and German-Chinese business negotiations can be minimized, in order to increase the chances of commercial success.

 

19.11.2015: "Im Fokus der Forschung: Menschen. Marken. Medien. - Aktuelle Themen und Ergebnisse aus der empirischen Markt- und Kommunikationsforschung"

Im Jahr 2050 werden mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland zwischen 50 und 100 Jahre alt sein. Wie es sich anfühlt, 40 Jahre älter zu sein und welche Einschränkungen etwa das Kaufverhalten mit sich bringt, konnten die Besucher im Rahmen der Veranstaltung mit Hilfe des AgeSuits selbst erfahren. Weitere Themen des Vortrages von Prof. Dr. Simon Ottler (Wissenschaftliche Leitung ZEK, DHBW Ravensburg) waren Studienergebnisse des ZEK (Zentrum für empirische Kommunikationsforschung) zur aktuellen Markenwahrnehmung der deutschen Automobilbranche sowie das Mediennutzungsverhalten. Besucher des Wirtschaftsforums Oberschwaben hatten abschließend Gelegenheit, die Infrastruktur des DHBW-eigenen MediaLabs kennenzulernen und den Eyetracker der DHBW selbst zu erproben.

 

15.10.2015: "Du sollst Dir (k)ein Bild machen - oder: Wozu braucht die Wirtschaftswissenschaft ein Menschenbild?"

Viele Wissenschaften arbeiten mit bestimmten Vorstellungen über den Menschen und die Beweggründe seines Verhaltens. Dazu gehört auch die Wirtschaftswissenschaft. Der Referent Prof. Dr. Güntzel (Lehrprofessor DHBW Ravensburg) vertritt die These, dass ein falsches, oder doch zumindest ein übertrieben einseitiges Menschenbild für den krisenhaften Zustand der Wirtschaftswissenschaft, der durch die Finanzkrise der Jahre 2008/2009 offenkundig wurde, verantwortlich zu machen ist. Wie konnte es dazu kommen? Der Vortrag verfolgte die Spur des Menschen in den Theorien einiger bedeutender Ökonomen der Vergangenheit, ging auf Schwachstellen des aktuell vorherrschenden Menschenbildes ein und fragte nach Alternativen für die Zukunft.