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Systems Engineering


Beginn:
6. Februar 2018
Ende:
7. Februar 2018
zuletzt aktualisiert:
21. August 2017
Nr.:
102051
Ort:
DHBW Ravensburg Campus Friedrichshafen
Trainer:
Herr Jürgen Fleischer

Beschreibung

Systems Engineering

Durch die Kooperation mit der Initiative #bodenseeinnovativ können wir einmalig vergünstigte Kursgebühren anbieten! Profitieren Sie von diesem Rabatt und sparen Sie 50 %!

Kursgebühr:

Studenten: € 225 statt € 450

Alumni DHBW: € 250 statt € 500

Externe: € 270 statt € 540

(Mitglieder des VFA, seit 2 Jahren, erhalten 10 % Rabatt.)

Termin: 06. + 07. Februar 2018, jew. 9 - 17 Uhr

Anmeldefrist: 09.01.18

Zielgruppe: Das Seminar wendet sich an Entwicklungsingenieure,Projektleiter, Teilprojektleiter,Logistiker,also technische Fach- und Führungskräfte, die bei ihrer Tätigkeit in der Produktentwicklung und Produktpflege direkt oder auch indirekt Themen Produktentwicklung und Produktpflege verantworten im Systems Engineering mitarbeiten oder davon berührt sind Systems Engineering verantworten und managen Leistungen vom Systems Engineering abfordern

 

Ort: DHBW Ravensburg Campus Friedrichshafen

Umfang: 2 Tage

Trainer: Herr Dipl.-Ing. (TH) Jürgen Fleischer

 

Beschreibung:

Einleitung

Wir haben eine Idee – ein Produkt soll entstehen, was alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt. Und schon geht es los, einer wird verantwortlich gemacht, ein anderer agiert als Entwicklungsleiter, ein dritter wird System Designer. Ein großes KickOff wird durchgeführt und alle gehen noch am gleichen Tag mit Euphorie ans Werk.

Und dann?

Der Euphorie folgt die Ernüchterung.. Dem Projektleiter geht alles viel zu langsam und es ist technisch alles viel zu kompliziert, dem Kaufmann ist ständig alles zu teuer, der Entwicklungsleiter beschwert sich ständig, dass ihm Fachleute fehlen und beteiligte Fachabteilungen alles Mögliche machen, nur nicht das, was sie sollen …

Zugegeben, dieses Szenario ist überzeichnet. Aber Teile davon sind in Entwicklungsprojekten immer wieder anzutreffen, deren Ergebnis – das gewünschte Produkt – technisch nur mäßig ist und finanziell nicht den erhofften Gewinn einbringt. Und das, obwohl motiviertes Fachpersonal und Fachkompetenz ausreichend im Unternehmen vorhanden sind.

Was sind die Ursachen dafür?

Eine mögliche Ursache dafür kann sein, dass das erforderliche Systems Engineering

- überhaupt nicht oder unzureichend beachtet (unterschätzt) wurde,

- unzureichend vorbereitet und / oder unzureichend in die allgemeinen Unternehmensprozesse eingehängt ist,

- unzureichend organisiert ist und im Verlauf Koordinierungsschwächen und Fehler aufweist.

Komplexe Systeme – was ist das eigentlich? Darstellungen Grafiken, Modelle – müssen mehr sein als nur Kategorie „Bunte Bilder“, Stakeholder – wie müssen deren Bedürfnisse beachtet werden? Wie ist im kompletten Umfeld des „Product Life Cycle“ das Systems Engineering eigentlich zu positionieren?

Was ist das Nutzenpotential des Systems Engineering?

Auf diese und noch mehr Fragen wird versucht im Seminar Antworten zu finden, ohne allzu sehr akademische Lehren auswendig zu lernen oder listenweise Vorschriften und Normen auseinander zu nehmen. Die Seminarteilnehmer sollen Ihre bereits gemachten Erfahrungen und vorliegenden Ansichten vorstellen und in einer – moderierten – Diskussion Antworten zum Systems Engineering herausarbeiten.

Inhalt:

Im Seminar soll herausgearbeitet werden, was Systems Engineering eigentlich ist und wie sein Nutzenpotential wirksam gemacht werden kann. Es wird aufgezeigt, dass mit Systems Engineering den Kosten- und Zeitüberschreitungen in den Entwicklungsprojekten ein effektives Mittel entgegengestellt werden kann. Bereits bei einem Investitionsaufwand von ca. 10% im Systems Engineering erreichen die Kosten- und Zeitplanungen eine Vorhersagegenauigkeit von 1,2 … 1,4. Frühzeitig können Fehler entdeckt werden und somit kann in frühen Phasen des Projektes kostengünstig darauf reagiert werden. Und letztlich hilft nur Systems Engineering die technologische Beschleunigung zu beherrschen – die Zeitspanne zwischen Muster-Phase (Prototyp) und der erkennbaren Marktdurchdringung wird immer kürzer (in den letzten 50 Jahren hat sich diese Zeitspanne um den Faktor 4 verkürzt).

Die vorhandenen mannigfaltigen Verknüpfungen und Abhängigkeiten des Systems Engineering zu den Geschäftsprozessen und zum Projektmanagement auf der einen Seite und die Verwandtschaft zu anderen angewandten Ingenieurswissenschaften auf der anderen Seite sollen dabei verdeutlicht werden. Auf das damit verbundene Konfliktpotential soll eingegangen werden, jedoch soll aufgezeigt werden, wie die inne wohnenden Chancen und Potentiale gehoben werden können, um den Erfolg des Systems Engineering zu erreichen.

Ausführlich sollen die Organisation und die notwendigen Abläufe im Systems Engineering herausgearbeitet werden, einschl. der zu besetzenden Rollen, Umfang der Teildisziplinen und empfohlenen Meilensteine. Der maßgebliche Zusammenhang von Systementwurf und –integration (Analyse und Test von Systemen) flankiert von der Modellbildung und –analyse (Modellierungstechniken) soll klar herausgestellt werden.

Stakeholder – wie sind sie in die Vorgänge des Systems Engineering einzubinden? Qualitäts- und Konfigurationsmanagement, wie bringen wir sie ins Systems Engineering ein? Auch auf diese Fragen wird versucht Antworten zu finden.

Nicht zuletzt soll im Allgemeinen ein Erfahrungsaustauch stattfinden, indem gute Methoden („best practice“) vorgestellt und übernommen werden können.

Das Seminarziel ist erreicht,

- wenn die Teilnehmer das Nutzenpotential des Systems Engineering erkannt haben und wie es gehoben werden kann

- wenn die Teilnehmer ihren Überblick über die wichtigsten Schritte des Systems Engineering vertiefen konnten;

- wenn die Teilnehmer Systems Engineering mehr als nur die Summe von Teildisziplinen verstehen;

- wenn die Teilnehmer Systems Engineering als die unabdingbare Voraussetzung für die Entwicklung und Produktion hochwertiger Produkte begriffen haben.

Methodik:

- Gesprächsrunden und Diskussion

- Fallübungen und –beispiele

- Theorie als Präsentation und Vortrag

 

Referent:

Jürgen Fleischer

59 Jahre, Studium Hochfrequenztechnik/Funkelektronische Mittel (TH)

Berufserfahrung:

- Instandsetzung / Wartung RADAR-Technik; Werkstattleiter

- Inbetriebnahme Ingenieur, Integration

- Projektleitung Engineering Kundenprojekt

- Projektleitung Engineering Produkt

- In-Service-Support Manager

- Dozent Mechatronik

 

Eine Veranstaltung im Rahmen der Initiative #bodenseeinnovativ

 

 

Das IWT behält sich vor, bei zu geringer Teilnehmerzahl oder aus anderen triftigen Gründen ein Seminar abzusagen. Es behält sich weiter vor auch kurzfristig einen Dozenten zu ersetzen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass nur bei schriftlicher Abmeldung bis zum Anmeldeschluss die Teilnahmegebühr erstattet bzw. nicht fällig wird. Bei späterer Abmeldung wird die Teilnahmegebühr zur Hälfte fällig.

 

Haben Sie Fragen? Dann freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme.
 
Antonia Herwegh
Projektassistenz Weiterbildung und Events
+ 49 (0)7541 2077-267

 

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