Telematik-Symposium

Telematik-Symposium „Prozesse verbessern durch Telematik – Praxis und Trends“ am 26. Juni 2014 in Stuttgart

Die Veranstaltung musste leider abgesagt werden. Eine Wiederholung ist für Herbst 2014 geplant.

Mit der richtigen Telematiklösung schlagen Speditionen und Werkverkehre mehrere Fliegen mit einer Klappe. Eine solche Lösung hilft nicht nur, Kraftstoff zu sparen. Weitere Kosteneffekte erzielen Unternehmen etwa durch verbesserte Abläufe und eine höhere Transparenz. Dennoch schrecken gerade die Anfangsinvestitionen viele Flottenbetreiber davon ab, ihre Fahrzeuge mit Telematik auszustatten. Im Fokus stehen mittlerweile vor allem die Prozesse, die sich durch clevere IT-Lösungen nicht nur nachverfolgen, sondern auch deutlich verbessern lassen. Ob ziehende oder gezogene Einheit, Hersteller- oder Nachrüstlösung – das Angebot ist groß. Das stellt den Transportunternehmer einerseits vor die Qual der Wahl. Andererseits hat er aber auch die Chance, die für ihn passende Telematik herauszufi ltern – und dabei auch im selbstgesteckten Kostenrahmen zu bleiben. Das Symposium gibt Orientierung und hilft dabei, sich einen Überblick zu verschaffen.

Die Themen im Einzelnen sind:

  • Herausforderungen beim Telematikeinsatz
    (Prof. Dr. Heinz-Leo Dudek, Studiengangsleiter Wirtschaftsingenieurwesen an der DHBW Ravensburg)
  • Optimierte Prozesse bei Quehenberger
    (Dietrich Müller, Geschäftsführer von Daimler Fleetboard und Oliver Krampfl, Niederlassungsleiter Augustin bei der Quehenberger Group)
  • Optimierung der Distributionslogik im technischen Großhandel
    (Matthias Reich, Leiter der EDV bei Hagos)
  • Die Ladung im Blick
    (Ralf Faust, Geschäftsführer von Krone Telematics)
  • Trailer-Telematik schafft Logistikeffizienz in allen Branchen
    (Karl-Heinz Neu, Geschäftsführer von Cargobull Telematics und Kristian Wundrack, Leiter Key-Account-Manager bei Europa Pema)
  • Kontrolle von Auftrag und Ladung im Gesamtprozess
    (Pete Jendras, Geschäftsführer von Idem)
  • Qualitäts- und Effizienzsteigerung in Bus und Lkw
    (Thomas Rösch, Geschäftsführer von ZF Openmatics)

FLYER

Tagungsort: DHBW Stuttgart, Auditorium Maximum, Jägerstraße 58, 70174 Stuttgart

Teilnahmegebühr: € 199,– (netto) pro Person, Für VSL- bzw. DEKRA-Mitglieder € 179,–

Bitte melden Sie sich an unter: www.transaktuell.de/telematiksymposium

 

Telematik in der Transportlogistik, 5.6.2013 in München

Die Potenziale von Telematiklösungen in der Transportlogistik waren das Thema bei einer Fachveranstaltung auf der Messe „transport logistic“ in München. Veranstalter waren der Prüfdienst DEKRA Automotive GmbH gemeinsam mit der DHBW Ravensburg. Organisiert wurde das Ganze durch die eben genannte DEKRA und die IWT Wirtschaft und Technik GmbH. Rund 70 Teilnehmer aus der Branche waren zu der hochkarätig besetzten Veranstaltung gekommen.

Als Duale Hochschule hat die DHBW Ravensburg eine äußerst praxisorientierte Ausrichtung und beschäftigt sich neben der Ausbildung der Studierenden mit spannenden Fragen in Forschung und Technologietransfer. Ein Beispiel dafür ist das Telematiklabor am Technikcampus Friedrichshafen, welches den Studierenden vielfältige Möglichkeiten zu interessanten Projekt- und Studienarbeiten bietet. Mit Prof. Dr. Heinz-Leo Dudek, Studiengangsleiter Wirtschaftsingenieuerwesen, werden sie dabei von einem Telematikexperten unterstützt. Ein Beispiel aus der Hochschulpraxis: Bei einer Oldtimertour, organisiert von der ZF AG, übernahmen 15 Studenten der DHBW den Einbau der Telematik-Boxen und die Programmierung der Internetseite, über die die Fahrzeugdaten weltweit abrufbar waren.

Aber zurück zur Messe transport logistic in München. Prof. Dr. Dudek führte dort in das Thema Telematik ein und leitete durch das Programm. Er machte deutlich, dass Nutzfahrzeugflotten immer mehr mit Telematik ausgerüstet sind. Schwierig sei es aber aufgrund der schlechten Vergleichbarkeit der Geschäftsprozesse, Rückschlüsse auf den Return on Investment zu ziehen.

Um das Potenzial der Telematik im logistischen Geschäftsprozess ging es bei Prof. Dr. Hartwig Baumgärtel von der Hochschule Ulm. Das werde kaum ausgenutzt findet er, den meisten Spediteuren genüge es, mittels der modernen Technik Sprit einzusparen. Bei Petra Brandmeier von MAN Telematics ging es um Telematik im technischen Fahrzeugmanagement. Hier helfe Telematik immens, die Betriebskosten transparent zu gestalten und zu reduzieren. Ähnliches gilt im Bezug auf das Personalmanagement, so Dr. Ralf Forcher von der Daimler FleetBoard GmbH. Karl-Heinz Neu von der Cargobull Telematics GmbH beleuchtete die Besonderheiten der Trailertelematik und zum Abschluss warb Thomas Rösch von der ZF-Tochter Openmatics für offene Telematiksysteme. Nicht nur sein Vortrag bot Anlass für eine lebhafte Diskussion. Damit hatte sich erfüllt, was sich Matthias Stenau von DEKRA für die Veranstaltung erhofft hatte – nämlich dass sie zu einer „idealen Plattform für den Erfahrungsaustausch und für direkte Gespräche mit den Experten“ wird.